Café Brenner (1. Besuch), Karlsruhe

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Nach unserem ärgerlichen Besuch des Restaurant “Zum Ritter” beschlossen wir, dass wir noch Zeit und Lust für einen Nachtisch haben und sind ins Café Brenner gefahren. Das Café Brenner hat eine mehr als 100 Jahre zurückreichende Geschichte: Es wurde im Jahr 1896 in Pforzheim eröffnet und fast genau 100 Jahre später (im Jahre 1987) erfolgte der Umzug in die Karlsruher Südweststadt. Das Café befindet sich in der Karlstraße, nicht weit von der Kreuzung mit der Kriegstraße. Wenn man Glück hat, findet man einen Parkplatz fast direkt vor der Tür, außerdem ist das Café mit der S-Bahn sehr gut zu erreichen.

Das Café Brenner ist ein traditioneller Familienbetrieb und scheint bei Rentnern sehr beliebt zu sein (ein typisches Oma-Cafe, wie Fuchs sagte): Bei unserem Besuch waren dort keine jüngerer Leute. Das Ambiente hat den Flair der 50er oder 60er Jahre, den nicht jeder mag, aber im Großen und Ganzen ist alles sehr nett und sauber.
Als wir ankamen gab es noch sehr viele Kuchen und Torten zur Auswahl und die netten Mitarbeiterinnen an der Theke konnten uns sehr gut beraten. Fuchs hat sich für eine Himbeersahne-Torte (3.00€) entschieden und ich habe mir ein Stück Sarah-Bernhardt-Torte (3.00€) bestellt, dazu Kaffee (2.30€). Sarah Bernhardt war eine französische Schauspielerin und Darstellerinnen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, sie gilt als einer der ersten Weltstars überhaupt. Angeblich inspirierte sie die deutschen Konditoren, eine Sarah-Bernhardt-Torte zu schaffen und genau diese habe ich entschieden, im Café Brenner zu probieren.
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Die Tortentheke im Café Brenner

Da wir an einem Werktag im Café Brenner waren, gab es nicht viele Besucher und es war sehr ruhig im Café. Das hat uns wunderbar gepasst, da wir unsere Ruhe haben wollten und die Zeit vor dem nächsten Termin ziemlich knapp war. Unsere Bedienung war schnell und sehr aufmerksam, was uns in diesem Moment sehr wichtig war.

Die Sarah-Bernhardt-Torte sah sehr köstlich aus: Dünner Mürbeteigboden, darauf mehrere Schichten von Baiser in Cappuccino-Buttercreme mit gerösteten Mandeln. Ich mag sehr, dass das Café Brenner diese Torte ohne Schokoladenschicht oben (was für eine Sarah-Bernhardt-Torte üblich ist) macht, aber natürlich ist es eine Geschmackssache. Meine Torte war sehr zart und schmackhaft: Das Baiser
war sehr frisch und lockerleicht aber nicht zu süß und die Creme mit einem angenehmen Kaffeegeschmack war sehr lecker. Ich konnte sie richtig genießen.
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Sarah-Bernhardt-Torte (3.00€)

Fuchs hat sich schon auf eine schmackhafte aromatische leichte Sahne-Torte gefreut und wurde nicht enttäuscht: Seine Himbeersahne-Torte war eine köstliche Kombination aus leichter Joghurt-Sahne mit
fruchtigen Himbeeren und lockerem Biskuit. Die Torte war sehr frisch und lecker, nicht zu süß.
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Himbeersahne-Torte (3.00€)

Die Stückgroßen waren absolut in Ordnung – mehr zu groß und nicht zu klein, typisch für ein Café. Fuchs und ich fanden sie auf jeden Fall ausreichend.

Der Kaffee war in Ordnung (ich bin sehr selten von Kaffee in Restaurants und Cafés überzeugt, da ich von Hawaii Kona und Jamaica Blue Mountain verwöhnt bin), sehr gut temperiert.
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Eine Tasse Kaffee (2.30€)

Wer einen Platz sucht, an dem man in Ruhe ein Stück selbstgemachte Torte mit Kaffee genießen kann, dem kann ich das Café Brenner empfehlen, allerdings muss man die Atmosphäre des Cafés mögen. Die Auswahl an Kuchen und Torten ist sehr groß, alles ist frisch, qualitativ gut und lecker.

Alpha/Fuchs Gesamtnote
Restaurant-Kategorie
Essen
Ambiente
Service
Preis/Leistung


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Café Brenner
Karlstraße 61
76133 Karlsruhe
Telefon: 0721/356789
http://www.cafe-brenner.de

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